Freitag, 6. Oktober 2006

Nachrichtenagentur AFP reagiert auf fehlende Wikipedia-Quellenangabe

Mathias Schindler hat es in seinem Blog aufgedeckt - nachdem auch die Süddeutsche über die fehlende Wikipedia-Quellenangabe bei einem AFP-Bericht über die Amish-People berichtet hatte, zieht AFP - wohl aufgrund des gestiegenen medialen Drucks - ihre Meldung nun zurück.

USA/Schulen/Kriminalität
/Gewalt/HINTERGRUND
+++ DRINGENDER HINWEIS +++
Achtung Redaktionen, =

bitte verwenden Sie unseren Hintergrund “Pazifisten mit Abneigung gegen Fortschritt - Die Bewegung der Amish in den USA” von Montag, 2. Oktober, 21.03 Uhr nicht mehr; löschen Sie bitte zudem diesen Hintergrund aus Ihren Archiven. Aufgrund einer individuellen Fehlleistung sind mehrere Passagen des Hintergrunds nahezu wörtlich dem Online-Lexikon Wikipedia entnommen worden, ohne die Quelle zu benennen.
(...)
Die AFP-Chefredaktion hat auf dieses individuelle Fehlverhalten entsprechend reagiert. Wir sind uns sicher, dass es sich hier um einen Einzelfall handelt, der ohne Wiederholung bleibt.


Der komplette Hinweis ist bei Mathias Schindler nachzulesen.

falsche Beschreibung und falsche Nationalität

Süddeutsche Zeitung, Freitag, 6. Oktober 2006, Seite 2.
Korrekturen
Im Berg-Journal vom 28. September war auf Seite 44 zu lesen, der Extremkletterer Ueli Steck sei ohne Seil durch die Junge Spinne an der Eiger Nordwand gestiegen. Das trifft nicht zu. Vielmehr kletterte er ohne Seil am Excalibur im Berner Oberland.
Im Leitartikel auf Seite 4 war am Donnerstag zu lesen, der neue Airbus-Chef Christian Streiff sei Deutscher. Er ist aber Franzose.

falsche Beschreibungen

Süddeutsche Zeitung, Samstag, 7. Oktober 2006, Seite 2.
Korrekturen
Im Artikel „Land der Heuschrecken” in der Ausgabe vom 30. September hieß es irrtümlich, dass sich auch beim Stuttgarter Autozulieferer Mahle Finanzinvestoren eingekauft hätten. Das Unternehmen befindet sich aber seit mehr als 40 Jahren zu 99,9 Prozent im Besitz der von den Firmengründern ins Leben gerufenen Mahle-Stiftung.

Im Wirtschaftsteil vom Freitag schrieb Peter Frey, Sozial- und Wirtschaftspsychologe an der Universität München, in seinem Forums-Beitrag, der ehemalige Infineon-Chef Ulrich Schumacher stehe gemeinsam mit seinem Finanzchef unter Anklage. Tatsächlich aber handelt es sich nicht um den Finanzvorstand, sondern um das ehemalige Vorstandsmitglied, das bei Infineon für das Speichergeschäft zuständig war. Beide sind auch nicht angeklagt, sondern nur Beschuldigte in einem Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft München.

:::QuakQuak:::

:::Fehler-Korrekturen in der deutschen Presse:::

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